top Thema,一般约半页A4多点,记忆中觉得少于DSH的听力和阅读,少于daf听力,跟daf阅读应该差不多
主要被我拿来练听力,这个拿来做阅读太简单了,适合有语法基础的同学,不过真要应付考试的话还是直接求助应试教材比较好
据说国内上不了dw,我搬运工一下,希望dw别问我要版税;上得了的同学就自助吧
有需要的同学自己看看还行不
Top-Thema | 02.11.2010
Mehr Wirtschaft in der Schule
Immer mehr Jugendliche haben Schulden und können zum Beispiel ihre Handyrechnung nicht bezahlen. In der Schule lernen sie wenig über Wirtschaft. Die Forderung nach einem Schulfach "Ökonomie" wird daher immer lauter.‎
In einer deutschen Tageszeitung findet sich einmal im Monat eine Seite, die von Schülern geschrieben wird. "Jugend und Wirtschaft" heißt das Projekt, bei dem die Schüler im Unterricht regelmäßig mit dem Wirtschaftsteil der Zeitung arbeiten. Ein Projekt, das es nur gibt, weil es vom Bundesverband deutscher Banken unterstützt und finanziert wird.
Inge Niebergall, Mitglied des Bankenverbandes, kann nicht verstehen, warum das Fach "Wirtschaft" nicht regulär auf dem Stundenplan der Schulen steht. Laut einer Studie wollen drei Viertel aller Jugendlichen ein solches Schulfach haben. Thomas Retzmann von der Deutschen Gesellschaft für ökonomische Bildung ist ebenfalls beunruhigt: Seiner Meinung nach können nur die wenigsten Schüler etwas mit Begriffen wie Inflation oder Altersvorsorge anfangen.
Sicher wird in den Schulen ökonomische Bildung vermittelt. Allerdings unterscheiden sich die Lehrpläne von Bundesland zu Bundesland – Bildung ist in Deutschland die Aufgabe der Bundesländer. Ein einheitliches Fach "Wirtschaft" gibt es nirgendwo, stattdessen wird das Thema "Wirtschaft" auf Schulfächer wie Mathematik, Deutsch und Erdkunde verteilt. Deshalb werden Ideen gefordert, wie man den Schülern genau die Fähigkeiten vermitteln kann, die sie im späteren Leben brauchen.
Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, fordert auch eine bessere Ausbildung der Lehrer: Unter anderem schlägt er in einem Gutachten vor, ein Studienfach "Ökonomie" für Lehrer einzurichten. Bis es soweit sein wird, müssen sich Lehrer und Schüler allerdings mit Projekten wie dem des Bankverbandes und der Zeitungen behelfen.
Autor/in: Sabine Kinkartz/Lukas Völkel Redaktion: Raphaela Häuser |